„Unmöglich gibt es nicht“

Selbst wenn eine Katastrophe nur noch eine Frage der Zeit zu sein scheint, kann eine Rettung noch gelingen.

„Unmöglich gibt es nicht“, sagte unsere Gründerin Thinloth, als sie gerade einmal 23 Jahre alt war und sich einer scheinbar unmöglichen Herausforderung stellte – der Perle neues Leben einzuhauchen. Einem Gebäude, das für viele damals bereits abgeschrieben war, das zum Symbol der Ohnmacht gegenüber dem fortschreitenden Verfall der schönsten Denkmäler Niederschlesiens geworden war.

Damals stand die Perle auf der Roten Liste gefährdeter Baudenkmäler – jeder Monat konnte ihr letzter sein. Das Dach stürzte ein, bei Regen und Tauwetter ergossen sich Wasserfälle ins Innere. Die gesamte Konstruktion war völlig verrottet.

Hinter der Rettung der Perle stand kein großer Investor, keine Firmen- oder Familienunterstützung. Nur die Leidenschaft und Entschlossenheit unseres – damals noch sehr kleinen – Teams. Diese Leidenschaft war ansteckend und verbreitete den Glauben, dass es wirklich gelingen könnte, dass eine Rettung durch einer derart basisnahen, nischenhaften Initiative tatsächlich möglich ist.

Langsam begannen die Internetnutzer zu glauben. Die Gemeinde Bolesławiec glaubte daran. Der Niederschlesische Provinzialdenkmalpfleger (Außenstelle Jelenia Góra) glaubte daran. Das Ministerium für Kultur und Nationales Erbe Polens glaubte daran. Und das Marschallamt der Woiwodschaft Niederschlesien glaubte daran.

Und das Unmögliche hörte auf, unmöglich zu sein – es wurde wahrscheinlich.

Bis schließlich dieses „Unmögliche“ zur Realität wurde – einer Realität, die den früheren Mangel an Vertrauen in den Erfolg des Projekts geradezu unvernünftig erscheinen lässt.

Danke euch allen für euer Vertrauen in die Maßnahmen der Stiftung Twoje Dziedzictwo, in unser Team und in die Perle. Zusammen können wir alles erreichen!

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