In dieser Saison haben wir so viele kulturelle Veranstaltungen ausgerichtet, dass wir kaum Zeit hatten, die Veränderungen im „Tempel der Kunst und des Lichts“ selbst zu erwähnen. Einerseits handelt es sich dabei seit einigen Jahren nur noch um kosmetische Verbesserungen, andererseits waren sie jedoch entscheidend für den Betrieb des Gebäudes und den Erhalt seines Wertes als historisches Denkmal.
Des Niederschlesischen Wojewodschafts hat die Sanierung der „Perle“ – von einer verfallenen evangelischen Kirche zum „Tempel der Kunst und des Lichts“ – auch in diesem Jahr wieder unterstützt. Dank eines Zuschusses des Parlaments des Niederschlesischen Wojewodschafts konnten wir den Austausch der „Nordtür“ (an der Seite der ehemaligen Sakristei) und der „Tor-Tür“ (an der Parkplatz) finanzieren. Dies ist ein großer Schritt nach vorn hinsichtlich des Erscheinungsbildes des Gebäudes, da dort bisher nur einfache Holztüren verbaut waren. Es ist auch eine wichtige funktionale Verbesserung, da Besucher und Künstler künftig von ganz anderen Seiten Zugang zum Gebäude haben werden! Nicht zu vergessen die Verbesserung der Dichtigkeit des Gebäudes, die für den Erhalt seiner räumlichen Struktur unerlässlich ist.
Der einzige verbliebene Mangel war die Innentür vom Hauptgebäude zum Turm. Ursprünglich war dies ein vierter Eingang, ähnlich den anderen Türen. Mit dem Anbau des Turms im Jahr 1872 wurde daraus eine Innentür, die den ursprünglichen elliptischen Raum des 18. Jahrhunderts mit dem neuen Glockenturm verband. Diese Tür konnte nicht aus dem Zuschuss des Ministeriums finanziert werden. Daher bestand die Gefahr, dass die provisorischen Türen aus Styropor und Plywood, die TVP1 und Netflix während der Dreharbeiten der Serie „Erynie“ dort gelassen hatten, Monate oder Jahre lang dort verbleiben würden. Doch freundliche deutsche Stiftungen kamen uns zu Hilfe: die „Deutsch-Polnische Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz“ aus Görlitz (Präsident: Dr. Peter Schabe) und die „Erika Simon“-Stiftung aus Görlitz (Präsidentin: Waltraud Simon). Dank der erhaltenen Spenden konnten wir dieses Jahr nicht nur die beiden fehlenden Außentüren – die Nordtür und die Eingangstür – restaurieren, sondern auch die Innentür zwischen Turm und Hauptraum der „Perle“. Damit ist die gesamte Sanierung der Türen abgeschlossen!
Dank der Unterstützung unseres Freundes Krzysztof erhielt der „Tempel der Kunst und des Lichts“ vier leistungsstarke Scheinwerfer. Die Bedeutung einer guten Beleuchtung in Veranstaltungsräumen für Theater und Musik ist unbestritten. Beim diesjährigen Abschluss der Kulturveranstaltungen leuchteten bereits vier Scheinwerfer auf das Erdgeschoss, und mit Einbruch der Dämmerung sorgten für eine wunderschöne Beleuchtung von Bühne und Klavier. Krzysztof – herzlichen Dank!
Dank der Unterstützung des lokalen Aktivisten Tadeusz Łasica wurde am Nordausgang eine fehlende Stufe angebracht, und dank des unermüdlichen Einsatzes von Bogdan vom Verein „Ihr kulturelles Erbe“ wurde diese Stufe installiert und dem Ausgang zum Friedhof wurde ein Türschwelle verpasst. Vielen Dank an Sie beide!
